Bulgogi – Koreanisches Rindfleisch
Zart mariniertes Rindfleisch mit Sesam, Knoblauch und Frühlingszwiebeln
Bulgogi gehört zu den bekanntesten Gerichten der koreanischen Küche. Schon beim Braten steigt der Duft von Knoblauch, Sesam und der leicht süßlichen Marinade aus der Pfanne – und wenige Minuten später steht ein Gericht auf dem Tisch, das gleichzeitig herzhaft, würzig und wunderbar aromatisch schmeckt.
Der Name Bulgogi (불고기) bedeutet wörtlich ungefähr „Feuerfleisch“: bul steht für Feuer und gogi für Fleisch. Traditionell wird das marinierte Fleisch über Feuer beziehungsweise auf einem Grill gegart, doch auch in einer sehr heißen Pfanne gelingt Bulgogi hervorragend.
Serviert mit dampfendem Reis und verschiedenen kleinen koreanischen Beilagen wird daraus ein Essen, das wunderbar zu dem passt, was wir bei Enoussa lieben:
Viele Schälchen auf dem Tisch, verschiedene Aromen und ein Gericht, das man am liebsten gemeinsam genießt. ❤️
Zutaten:
Für das Bulgogi:
- 700 g Rindfleisch, z. B. Rib-Eye, Roastbeef oder Rinderhüfte
- 1 kleine Zwiebel
- 2 Frühlingszwiebeln
- 1 kleine Möhre
- 1 EL neutrales Pflanzenöl zum Braten
- 1 EL geröstete Sesamsamen
Für die Marinade:
- 5 EL Sojasauce
- 2 EL brauner Zucker
- 1 EL Honig
- 1½ EL geröstetes Sesamöl
- 3 Knoblauchzehen
- ca. 2 cm frischer Ingwer
- 2 Frühlingszwiebeln
- ½ TL schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
- Das Rindfleisch für etwa 30–45 Minuten ins Gefrierfach legen. Dadurch wird es etwas fester und lässt sich wesentlich leichter in sehr dünne Scheiben schneiden.
- Anschließend das Fleisch quer zur Faser in möglichst dünne Streifen oder Scheiben schneiden.
- Knoblauch und Ingwer sehr fein hacken oder reiben. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
- Sojasauce, braunen Zucker, Honig, Sesamöl, Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln und schwarzen Pfeffer miteinander verrühren.
- Das geschnittene Rindfleisch gründlich mit der Marinade vermengen.
- Abgedeckt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Noch aromatischer wird es, wenn das Fleisch einige Stunden Zeit bekommt.
- Zwiebel in dünne Streifen, Möhre in feine Stifte und die Frühlingszwiebeln schräg in Stücke schneiden.
- Das Gemüse unter das marinierte Fleisch mischen.
- Eine große Pfanne oder Grillplatte kräftig erhitzen und wenig Pflanzenöl hineingeben.
- Das Bulgogi portionsweise bei hoher Hitze braten.
- Das ist wichtig: Gibst du zu viel Fleisch gleichzeitig in die Pfanne, tritt Flüssigkeit aus und das Fleisch beginnt eher zu kochen als zu braten.
- Je nach Dicke benötigt das dünn geschnittene Fleisch nur wenige Minuten.
- Die Marinade darf dabei leicht karamellisieren und dem Fleisch schöne dunkle Röststellen verleihen.
- Bulgogi direkt aus der Pfanne auf einer großen Platte oder zusammen mit Reis in Schalen anrichten.
- Mit geröstetem Sesam und frischen Frühlingszwiebeln bestreuen.
- Dazu Reis, Kimchi und verschiedene Banchan auf den Tisch stellen.
Enoussa-Tipp:
Für besonders zartes Bulgogi lohnt es sich, beim Metzger nach sehr dünn geschnittenem Rindfleisch zu fragen. Wenn du es selbst schneidest, hilft der kleine Gefrierfach-Trick enorm. Und noch etwas macht einen großen Unterschied: Brate das Fleisch wirklich portionsweise und sehr heiß. So entstehen die leicht karamellisierten Röstaromen, die Bulgogi so unwiderstehlich machen.
🥂 Enoussa Getränke-Tipp:
Dazu passt: Cuvée Nr. 25 – alkoholfrei von der Manufaktur Jörg Geiger
Die herben dunklen Beeren, feinen Zitrusnoten und die zurückhaltende Fruchtigkeit der Cuvée Nr. 25 bilden einen schönen Gegenpol zur leicht süßlichen Bulgogi-Marinade aus Sojasauce, Nashi-Birne, Knoblauch und Sesam.
Gerade zu den kräftigen Röstaromen des Rindfleischs gefällt mir diese Kombination: Die Frucht greift die leichte Süße der Marinade auf, während die herberen Noten verhindern, dass die Begleitung zu süß wirkt.
Eine fruchtig-herbe 0,0-%-Begleitung, die wunderbar zu den süß-würzigen Aromen der koreanischen Küche passt.
